Frühjahrescamino 2024,  Ruta de la Lana

Ruta de la Lana Tag 3

Von Buñol nach Siete Aguas

Der Weg heute war wunderschön. Und endlich habe ich auch mal die Aufstiege gemerkt. Gleich hinter Buñol ging es sowas von steil bergauf, das blieb nicht unbemerkt. Und auch danach ging es weiter meist bergauf. Erst auf den letzten drei Kilometern ging’s abwärts mit mir, bzw. mit dem Weg. Ich habe heute auf ca. 10 km mehr Höhenmeter gemacht als auf den ersten beiden Etappen mit 55 km insgesamt. Und der erste Aufstieg hatte es in sich. Ein sehr schmaler, zum Abhang hin abfallender Bergpfad auf Geröll. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das bei Regen wäre. Es war auch so rutschig genug. Nach diesem ersten Aufstieg ging’s dann meist gemächlicher bergauf. Orangenplantagen gab’s heute nicht mehr, dafür schöne Ausblicke in die weite Landschaft.

In Siete Aguas gibt’s zwar nichts zum Übernachten, aber eine Bahnstation. Also war der Plan, den Empfehlungen zu folgen, in Siete Aguas die Etappe zu beenden und mit dem Zug nach Requena zu fahren, am nächsten Tag dann wieder mit dem Zug nach Siete Aguas und diesmal per pedes nach Requena zu gehen.

Leider hatte ich den Plan ohne renfe gemacht, aus irgendeinem Grund fahren zur Zeit keine Züge auf diesem Abschnitt. Aber mehr als eine Stunde später gibt es einen Bus, direkt von Siete Aguas aus, die Zug Station ist ca. 3 km außerhalb. Da ich die Aufzeichnung schon gestoppt hatte, könnt ihr euch die letzten drei Kilometer gern auf Komoot ansehen, eingebettet sind sie hier aber nicht.


Die albergue Casa de peregrinos ist recht spartanisch, zwei Doppelstockbetten, eine Dusche, eine Toilette, das war’s. Aber das reicht ja auch für eine albergue.

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