Pomorska Droga św. Jakuba

Etappe 6: Jastarnia – Władysławowo

Länge: 24,01 km

Gesamt: 126,93 km

Unterkunft: Gästezimmer U. Mirka in Władysławowo

Etappe 6

Regen war vorhergesagt und die Vorhersage stimmte. Zum Glück nicht zu 100%. Ich bin gegen halb neun im Regen losgelaufen, aber nach ca. einer halben Stunde hat es aufgehört. Es sah zwar den ganzen Tag nach Regen aus, hat sich aber bis auf ein paar klitzekleine Tröpfchen gehalten, bis ich kurz vor meiner Unterkunft war. Vorausgesagt war Regen für den ganzen Tag. Da kann ich doch zufrieden sein.

Ein weiterer Regentag kann mir nicht die Stimmung vermiesen

Der Sommer scheint nun vorbei zu sein, für die nächsten Tage ist ganz ähnliches Wetter vorhergesagt, Regen und Temperaturen nicht über 16°C. Da ich bisher noch nie gezeltet habe und bei dem schlechten Wetter auch nicht zelten werde, überlege ich, sobald ich ein Postamt sehe, Zelt, Schlafsack und Isomatte zurück zu schicken, dies würde meinen Rucksack um ca. 2 kg erleichtern.

Aber nun zur heutigen Etappe: Es waren sehr schöne Wege, meistens im Wald und manchmal direkt hinter den Dünen entlang, häufig mit Blick auf die Ostsee oder die Danziger Bucht oder beides.

Das sind die Wege, die ich liebe

Bei Dünenübergängen war der Weg sehr sandig, sodass das Fortkommen etwas schwierig war, aber ich habe auch das gemeistert. Nur die letzten paar Kilometer ab der Stadtgrenze von Władysławowo waren Asphaltwege.

Meine Unterkunft ist ok, für mich alleine reicht das Bett, aber es soll ein Doppelbett sein. Ich möchte es mit niemanden teilen, dazu ist es mir dann zu schmal. Aber ansonsten ist alles o.k.

Nach dem obligatorischen Duschen habe ich mir einen heißen Tee gegönnt, bevor ich zum Strand gegangen bin. Hier habe ich mir einen Cappuccino und ein Stück Kuchen bestellt, zumindest dachte ich das. Ist schon doof, wenn man die Sprache des Gastlandes nicht kann. Das mit dem Cappuccino war kein Problem, der heiß auf polnisch genau so. Aber der Kuchen …, der drehte sich in einer Auslage, rundherum standen Glaser mit mehrfarbiger Götterspeise. Ich habe aber eindeutig auf den Kuchen gezeigt. Die nette Bedienung hat mich irgendetwas gefragt und ich habe genickt und was von Kuchna gemurmelt. Das Wort hatte ich zumindest schon einmal gehört und was kann es anderes bedeuten als Kuchen? Küche vielleicht? Sie wird sich ihren Teil gedacht haben, als ich was von der Küche faselte. Ich bekam natürlich diese bunte Götterspeise zu meinem Cappuccino serviert. War auch lecker. Und mein Zuckerbedarf war auch gedeckt, nur mein leichter Hunger war noch nicht befriedigt. Also habe ich mir auf dem Rückweg eine leckere Portion Bigos gegönnt und war wieder mit der Welt versöhnt.

Bigos

Morgen geht es weiter an der Küste entlang nach Dębki. Die Chancen auf Regen stehen dabei leider nicht schlecht. Es werden wohl auch wieder ca. 25 km werden.

Zwei Sachen möchte ich noch anmerken:

  1. Ich habe oben im Artikel einen Link zu meiner Unterkunft eingefügt. Dieser Link führt zu booking.com, nicht weil ich für die Werbung machen will, sondern weil ich meist einfach keinen anderen Link zu diesen Unterkünften habe. Ich werde diese Links auch auf den vorangegangenen Blogeinträgen nachholen.
  2. Vielleicht ist dem einen oder der anderen schon aufgefallen, dass es schon ein paar Tage keine neuen Videos mehr gibt. Es ist mir einfach zu viel, jeden Tag Videos zu bearbeiten, außerdem habe ich nicht immer kostenloses Internet zur Verfügung, um diese großen Datenmengen hochzuladen. Deshalb Stelle ich das ein. Ein Video kommt aber noch, sobald ich kostenloses Internet zur Verfügung habe. Eventuell lade ich sporadisch hin und wieder noch mal ein Video hoch, ich werde das dann hier im Blog erwähnen.

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